Schatten am Morgen

Stille erfüllte den unendlichen Raum bis unangenehm wie Fingernägel an einer Kreidewand, eine Stimme alles erfasste:

„Nicht weniger befleckt seiest du als das Kalb, überströmt mit dem Blute der Mutter, geboren im Schmerz und verdammt auf ein Leben im fortwährend Leid. Deine größte Hoffnung soll eines schnellen Todes gelten und Oh wie werde ich es dir verwähren…

In den Kronen des Waldes

Im Dorf erzählte man uns schon früh von Waldgeistern und Feen. Und wenn die Geschichten wahr sind, so hab ich ihre Königin im Nebel gesehen. Am frühen Morgen, die Nacht kaum aus dem Haus, hätte ich sie doch gerne an meinen Tisch eingeladen ……